Walpurga Rachinger 

Es war in Kitzbühl, wo die gebürtige Steirerin Walpurga damals als Köchin Peter Rachinger kennenlernte, im Grand Hotel, in dem dieser als Chef de rang arbeitete. 1961 wurde geheiratet und zwei Jahre später bereits übernahmen die beiden als vierte Generation den elterlichen Betrieb der Rachingers an der Großen Mühl. Und das gleich mit großen Vorhaben und einer gehörigen Portion Risikobereitschaft: zahlreiche Umbauten wie Vergrösserungen, der Neubau der Terrasse und vieles mehr wurde in Angriff genommen, bis 1969 schließlich von fünf auf fünfzehn Fremdenzimmer mit 40 Betten erweitert wurde.

„Liebe geht durch den Magen“, war das Kredo Walpurgas Küche, die sich ob ihrer Qualität schnell einen Namen machte. Die Einflüsse aus steirischen Küchen und Kellern, die sie aus ihrer Heimat in den Mühltalhof einbrachte, sprachen sich natürlich schnell herum. Wie auch ihre Mehlspeisen! Zudem wurde die außergewöhnliche Lage an der Großen Mühl und zum Wasser wieder stärker genutzt: als Strandbad im Sommer und zum Eisstockschießen im Winter.